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Die Philippinen haben aufgrund ihrer politischen Lage und der wirtschaftlichen Instabilität leider einen nicht ganz so guten Ruf. Doch das Archipel bietet viel unberührte Natur und ist daher auf jeden Fall eine Reise wert.

Insgesamt zählen 7107 Inseln zum Inselstaat der Philippinen, einige von ihnen sind bis heute unberührt. Vor allem die Inseln, welche sich nördlich von Bohol befinden sind in ihrer Natur unangetastet. Den Kulturfreunden unter uns seien die Batan-Inseln ans Herz gelegt, hier lassen sich wunderschöne alte Dörfer besichtigen. Doch das wohl beeindruckendste an den Philippinen sind die zahlreichen traumhaften Sandstrände. Der Strand von Boracay Island gilt als einer der schönsten Strände der Welt.
Echte Sehenswürdigkeiten haben die Philippinen aber auch zu bieten, die fast 2000 Jahre alten Reisterassen von Banaue zählen seit 1995 zum Weltkulturerbe der UNESCO und sind ein charakteristisches Landschaftsmerkmal der Philippinen. Die am höchsten gelegenen Felder liegen in etwa 1500 Meter über dem Meeresspiegel, was in etwa der Höhe der Bayrischen Voralpen entspricht.

Das Klima der Philippinen bestimmt die beste Reisezeit

Der Monsun bestimmt das Wetter der Philippinen, aus diesem Grund gibt es dort zwei Jahreszeiten, die Regen- und die Trockenzeit. Durch die Lage des Archipels in den niederen tropischen Breiten beträgt die Jahresdurchschnittstemperatur dort in etwa 26°C und unterliegt nur geringen Schwankungen.
Die größte Niederschlagsmenge fällt bedingt durch den Südwest-Monsun von Mai bis November. Zusätzlich ziehen in der Zeit von August bis November häufiger Taifune über die Inseln.
Der Zeitraum von November bis Februar ist demnach ideal um auf den Philippinen Urlaub zu machen. Auf den südlichen Inseln lässt es sich hingegen von Januar bis April am besten aushalten.

Die große Artenvielfalt macht die Philippinen zum Taucherparadies

Da die Philippinen im Korallendreieck liegen weisen sie eine sehr große Artenvielfalt auf. Somit ist es nicht verwunderlich, dass dort zunehmend Tauchsafaris angeboten werden. Die beiden großen Hauptziele solcher Safaris sind das Tubbataha Riff und das Apo-Riff. Bei Wrack-Tauchern ist der Subic-Bay Im Westen Luzons besonders beliebt, da hier in Wracks aus dem zweiten Weltkrieg hineingetaucht werden kann.
Wer noch keine Taucherfahrung hat kann sich auf den Philippinen nach den international anerkannten PADI-Richtlinien ausbilden lassen. Mittlerweile wurden über das ganze Archipel verteilt zahlreiche Tauchstationen errichtet.
Die Inselgruppe hält somit für jeden ein Erlebnis bereit, egal ob Kulturfan oder Abenteurer.

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