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Während manche noch über den Sommerurlaub nachdenken, planen andere schon den nächsten Urlaub. Zum Beispiel einen Städteurlaub im Herbst. Vor 20 Jahren konnten sich gerade mal zehn Prozent der Deutschen für eine Städtereise begeistern. Heute plant jeder dritte Deutsche in den nächsten drei Jahren eine Reise in eine der Metropolen zu unternehmen. Was macht den Reiz aus und wohin soll die Reise gehen?

Mehr erleben auf weniger Raum

Die Zeiten werden schnelllebiger, Termine kurzfristiger. Man erwartet von den Menschen mehr Flexibilität. Städtetrips sind die Antwort darauf. Sie können kurzfristig geplant werden, da die urbane Umgebung einer Großstadt jederzeit eine Unterkunft bietet. Das komprimierte Aufgebot ist es wohl auch, was einen Städtetrip so interessant macht. In kürzerer Zeit können mehr Aktivitäten wahrgenommen werden.

Städte bieten Unterkünfte in jeder Preisklasse, man sollte sich vorher aber genau überlegen, welches Angebot man wirklich nutzt. Ist die Vollpension wirklich notwendig, oder speist man nicht doch lieber in einem der zahlreichen Restaurants oder Bistros im Stadtkern? Auch zu viel Animationsprogramm und im Voraus gebuchte Zusatzleistungen können sich als unangenehme Verpflichtungen entpuppen. Im Regelfall lässt sich ein Sightseeing-Angebot auch noch kurzfristig organisieren und verhungern muss man in einer Großstadt auch zu nächtlicher Stunde nicht.

Ruhig angehen lassen

Wer aus ländlichen Gefilden kommt und zum ersten Mal eine Metropole besucht, sollte es ruhig angehen lassen. Menschenmengen und Verkehrstrubel können einen schlauchen, oft merkt man erst, wie geschafft man ist, wenn ein Moment der Ruhe einkehrt. Ein sieben-Tage-Trip ist meist ausreichend um den ersten Städtehunger zu stillen. Man sollte sich auch ausreichend Zeit nehmen, um sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vertraut zu machen.

Unterwegs mit Kindern

Wer mit vor allem noch sehr kleinen Kindern unterwegs ist, sollte sie immer fest an der Hand haben, vor allem wenn man mit der Metro unterwegs ist. Der Luftzug einfahrender Züge ist nicht zu unterschätzen und automatische schließende Türen können schnell eine Familie voneinander trennen. Bei schon größeren Kindern ist es sinnvoll einen festen Treffpunkt auszumachen, wo man sich im Fall der Fälle einfindet und immer gilt: Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und man muss es auch nicht an einem Tag entdecken, schließlich soll auch ein Städteurlaub erholsam sein.


Bildquelle: ehrenberg-bilder – Fotolia

 
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