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Martinique ist eine Vulkaninsel und die nördlichste der so genannten Windward-Inseln der Karibik. Bevor die Insel nach dem Heiligen Martin benannt worden ist, wurde sie von den Einheimischen als Madidina (Insel der Blumen) bezeichnet.

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An den Stränden der karibischen Insel findet sich schwarzer bzw. weißer Sand, oder aber auch gemischter Sand. Die Strände sind von den unterschiedlichsten Plantagen gesäumt, so wachsen dort unter anderem Ananaspflanzen, Bananen, Zuckerrohr und Palmen.

Martinique – Französische Überseeprovinz in der Karibik

Die karibische Insel liegt inmitten des karibischen Archipels und ist ein französisches Überseedépartement. Die Einheimischen bezeichnen die Insel auch heute noch als Madinina, was soviel wie Blumeninsel bedeutet.

Im Norden der Insel liegt der Vulkan Montagne Pelée, der eine Höhe von 1.397 Meter hat. Die Insel ist knapp 73 km lang und 39 km breit und weist einen bergigen Charakter auf. Die Küstenlinie beträgt eine Länge von 350 km, sodass Martinique für einen Strandurlaub nahezu perfekt ist.

Madinina – Die Blumeninsel

Martinique wird von den Einheimischen wie schon erwähnt auch als Madinina bezeichnet, was dem Vorkommen einer vielfältigen Fauna zu verdanken ist. Die mitten im karibischen Archipel liegende Insel gehört zur Gruppe der kleinen Antillen, die auch als „Inseln unter dem Winde“ bezeichnet werden.

Die Besucher der Insel werden in erster Linie durch die bezaubernde Landschaft in ihren Bann gezogen. Im Norden der Insel gedeihen tropische Regenwälder. Im Süden der Insel hingegen findet man wunderschöne Strände, die von Palmen gesäumt sind, und warmes Meerwasser, das zum ausgiebigen Baden einlädt.

Martinique – Karibikinsel in Erdbebenzone

Auf Martinique leben etwa 450.000 Menschen, von denen die Mehrheit afrikanischer bzw. afrikanisch-indischer Abstammung ist. Seit einigen Jahren erfreut sich die karibische Insel einer anwachsenden Beliebtheit unter Touristen, die sicherlich auch in dem Umstand begründet liegt, dass die Insel Teil der EU ist und somit der Euro als Zahlungsmittel Verwendung findet. Darüber hinaus besticht die Insel durch eine einzigartige Flora und Fauna.

In der Hauptstadt Fort de France gibt es viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die Cathedral Saint Luis, die nach den Plänen des Architekten Henri Picq errichtet wurde. Vor der Errichtung dieser Kathedrale befanden sich einige andere Gebäude an dieser Stelle, die aber von Naturkatastrophen zerstört worden sind. Die Kathedrale wurde deswegen mit einer speziellen Konstruktion versehen, die das Gebäude erdbebensicher machen soll.

In Fort de France befindet sich ein Denkmal der Kaiserin Josephine, welches komplett aus wertvollem Carrara-Marmor besteht. Jedoch sollte man sich nicht wundern, wenn man das Denkmal gelegentlich ohne Kopf antrifft. Da sich die Herrscherin für die Wiedereinführung der Sklaverei einsetzte, war sie unter den Einwohnern nicht gerade beliebt.

 
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