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Sicherlich erinnert ihr euch gern an den letzten Urlaub zurück, dessen Highlights ihr gewiss in reisetechnischer Manier auf Fotos festgehalten habt. Findet ihr auf den Fotos jedoch nur undefinierbare Menschenmassen, verwackelte Aufnahmen oder schwache Farben wieder, ist der Ärger groß. Mit meinen Tipps für gelungene Urlaubsbilder bereitet ihr diesem Dilemma ein Ende.

Der Sonne entgegen? Besser nicht!

Grundsätzlich empfehle ich, nicht gegen, sondern mit der Sonne zu fotografieren. Möchtet ihr diesen sogenannten Aufhell-Effekt verstärken, verwendet an eurer Kamera den Aufhellblitz. Mit diesem Blitz sind die lichtbedingten Kontraste im Gesicht nicht zu deutlich. Brilliert ihr auf der Suche nach der passenden Perspektive mit Beweglichkeit, bringt ihr den nötigen Pepp in eure Fotos. Langeweile kommt dagegen schnell auf, wenn Bauwerke oder Menschen mittig platziert werden – probiert also ruhig neue Perspektiven aus! Ich gehe lieber auf Nummer sicher und halte mich an den Goldenen Schnitt, indem ich auf dem Foto zu rund zwei Dritteln den Himmel und einem Drittel das eigentliche Motiv verewige. Ärgert ihr euch allzu oft über den langsamen Auslöser eurer Kamera, trickst diese einfach aus: Die Serienbild-Funktion ist der Schlüssel zum Foto-Glück, da der Apparat in diesem Modus nur für das erste Bild die komplette Einstellungszeit benötigt und die nächsten Bilder dann in Sekundenschnelle knippst.

So schnell verschwinden rote Augen

Um rote Augen auf den Urlaubsfotos zu vermeiden, sollte man mit dem Vorblitz arbeiten. Durch diese „Vorankündigung“ verengen sich die Pupillen und die Augen erstrahlen auf den Bildern in ihrer ursprünglichen Farbe. Außerdem solltet ihr die Augen stets nach Motiven offen halten, die ihr vielleicht nicht in jedem Fotoalbum wiederfindet. Natürlich verbindet man den Paris-Trip mit dem Anblick des gigantischen Eiffelturms, hat das Glas Champagner jedoch besonders gut geschmeckt, setzt stattdessen dieses doch einmal gekonnt in Szene! Grundsätzlich rate ich dazu, Fotoaufnahmen während der Mittagssonne zu vermeiden, da das Licht zu dieser Zeit direkt von oben einfällt und auf den Bildern oft unschöne Schatten hinterlässt. Setzt die Kamera daher lieber in den Morgen- oder Nachmittagsstunden ein. Ein letzter Tipp: Positioniert eure menschlichen Fotomodelle vor größeren Bauwerken so, dass diese auf dem Bild in einer ähnlichen Größe erscheinen. So wirkt es plötzlich, als könnte man den Schiefen Turm von Pisa wieder geraderücken!

Bild: Amir Kaljikovic – Fotolia

 
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