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Teil 3 (Landschaften in der Provence – Gebirgslandschaften)

Die schroffen Kalksteinformationen der Alpillen und des Luberon bieten dem Provence-Reisenden eine atemberaubende Symphonie aus Licht und Farbe.

Die eindrückliche Landschaft der Alpillen befindet sich im Herzen der Provence. Die zwischen Avignon, Arles und Cavaillon gelegene Kalksteinkette hat ihre Berühmtheit nicht etwa damit erlangt, dass sie besonders groß oder hoch ist. Im Gegenteil, diese „Gebirgslandschaft“ beträgt in ihrer maximalen West-Ost Ausdehnung nur etwas mehr als 30 Kilometer, in Nord-Süd-Richtung gar nur etwa 10 Kilometer und an Höhe verbreitet der Opier mit 498 Meter als höchste Erhebung der Alpillen gerade einmal so etwas wie einen Hauch von Mittelgebirgscharakter. Der Zauber, den diese Bergkette verströmt, wird dem Besucher aber spätestens dann bewusst, wenn sich der schroffe, stark zerklüftete Kalkstein im Schein der Sonne hell gegen den blauen Himmel abzeichnet. Die Helligkeit, die diesem Gestein eigen ist, lässt die Konturen scharf erscheinen und die vielerorts wachsenden Olivenbäume silbrig flimmern. Am Fuße der südexponierten Flanke dieser Kalksteinkette befindet sich eines der größten Olivenanbaugebiete Frankreichs. Zahlreiche Olivenölmühlen warten nur darauf von Besucher besichtigt zu werden. Daneben wird auch Wein kultiviert.

Eine Gebirgskette, die diesen Namen auch verdient ist der Luberon. Mit imposanten 1.125 Metern ragt der Mourre Nègre als höchster Gipfel in den Himmel. Der Luberon besteht ebenfalls aus Kalkstein. Dieser Landstrich wurde unter Naturschutz gestellt. Er bietet Heimat für viele seltene Pflanzen und Tiere. Neben seiner Schönheit ist es vor allem wegen des mediterranen Klimas bei Urlaubern sehr beliebt. In der Gegend der Alpillen wird Getreide, Gemüse, Obst und der für die Provence so typische Lavendel angebaut.

Fortsetzung siehe Teil 4 (Stadtlandschaften in der Provence – Avignon)

 
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