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In Santo Domingo de Guzmán herrscht ein perfektes Zusammenspiel zwischen dem Charme der alten Welt und modernem Latinoflair. Die Stadt weist damit alles vor, was andere moderne Städte der Welt auch bieten.


Als Hauptstadt der Dominikanischen Republik ist Santo Domingo de Guzmán eine der bevölkerungsreichsten Städte der Karibik. Mit knapp 3 Millionen Einwohnern ist die Stadt die größte Metropole des Landes. Santo Domingo liegt an der südlichen Küste der Insel Hispaniola, direkt an der Mündung des Rio Ozama. Der Hafen „La Haina“ ist der bedeutendste der ganzen Republik.

Die zwei Epochen in der Geschichte von Santo Domingo de Guzmán

Die Historie von Santo Domingo lässt sich in zwei Teile gliedern. Der Bruch befindet sich dabei im 15. Jahrhundert und beschreibt die Ankunft der Spanier.
Im Jahre 1498 gründete Bartolomeo, der Bruder von Christoph Kolumbus, eine Stadt Namens „La Nueva Isabela“. Doch genau genommen war das Areal bereits zwei Jahre zuvor von Europäern besiedelt. Dieser Umstand macht Santo Domingo zur ersten von Europäern aufgebauten Stadt innerhalb der Neuen Welt. Nur vier Jahre später wurde die Stadt durch einen Hurricane zerstört und zudem noch von Ameisen heimgesucht. Die einzig praktikable Lösung wurde in einer Neugründung ein paar Kilometer entfernt gesehen. Der neu errichteten Stadt wurde in diesem Zuge auch der Name verliehen, den sie zunächst bis 1936 beibehalten hatte. Während der 25 Jahre andauernden Trujillo-Diktatur hieß sie „Ciudad Trujillo“,wurde danach aber wieder umbenannt.

Die Sehenswürdigkeiten strahlen den Charme der alten Welt aus

Den mittelalterlichen Palästen und Festungen stehen in Santo Domingo de Guzmán moderne Einkaufsmöglichkeiten und zahlreiche Bars und Clubs gegenüber. Das größte Einkaufszentrum der Stadt, das sogenannte Mega-Center dürfte shoppingfreudige Urlauber entzücken. Es ist von der Innenstadt aus innerhalb von 15 Minuten mit dem Taxi zu erreichen. Sehr zu empfehlen ist aber auch das Nachtleben, hier gilt der Salsa/Merengue-Club als echter Geheimtipp, denn er befindet sich inmitten einer riesigen unterirdischen Höhle.
Kulturfreunde kommen ebenso auf ihre Kosten, kleine, enge und verwinkelte Gassen mit bunten Häuschen kennzeichnen das Bild der als Weltkulturerbe geltenden Altstadt. Sehr schön zu betrachten ist auch der Alcázar de Colón. Der Palast des damaligen Vizekönigs wurde im Jahre 1514 fertiggestellt und in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts mittels aufwendiger Restaurationen vor dem Zerfall gerettet.
Das Monasterio de San Francisco hingegen wurde nicht bewahrt, lediglich die Ruinen des ersten Klosters auf dem amerikanischen Kontinent sind noch zu besichtigen.
Auch die erste Festung in Amerika steht in der Nähe der Hauptstadt. Die Fortaleza Ozama wurde einst erbaut um den Hafen gegen Feinde zu verteidigen.
Die aber wohl am meisten besuchte Sehenswürdigkeit der Dominikanischen Republik ist das Faro a Colón. Das Gebäude wurde in der Form eines Kreuzes errichtet und beeindruckt vor allem nachts, denn dann werden Lichtsäulen in den Himmel projiziert, sodass die Form des Gebäudes sehr gut erkennbar wird.

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