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(Teil 2)

Das Baskenland bietet für jeden etwas – feuriges Temperament und eine Reihe von baskischen Urtümlichkeiten. Gerade jene Mischung macht diese Landschaft mit ihrem Menschen so liebenswert.

Wer die baskische Kultur in seiner Gänze erleben will, der muss sich damit vertraut machen, dass die Basken ein eher eigenwilliges Volk sind. Traditionelle Sportarten sind das Baumstammwerfen und Mühlsteinstemmen. Beide eher altertümliche Kraftwettbewerbe. Daneben sieht man in nahezu jedem Dorf Pelota. Ein mit dem Squash verwandtes Ballspiel, bei dem man den Ball mit der bloßen Hand schlägt. Für die Küstengebiete des Baskenlandes ist der Rudersport hingegen typisch.

In einem 50 Kilometer Küstenstreifen von Bilbao (Spanien) bis nach Bayonne (Frankreich) kann man die traditionelle Sprache – das Baskisch – hören. Rund 700.000 tausend Sprecher soll es innerhalb dieses Gebietes von circa 10.000 km2 Größe geben. Weitere 100.000 leben außerhalb des Baskenlandes in anderen Teilen Europas oder Amerikas.

Was die Eigenart der Basken unterstreicht ist ihr Nationalsymbol. Nordöstlich von Bilbao in der Stadt Gernika (span.: Guernica) befindet sich die Eiche von Gernika, unter der bis 1876 Ratsversammlungen stattfanden. Stirbt der Baum ab, so wird aus den Früchten des alten ein neuer angepflanzt. Diese Tradition hat seit der Stadtgründung im 14. Jahrhundert Bestand.

Eine wahre Kuriosität ist das Rathaus von San Sebastián. Ursprünglich 1897 als Casino eröffnet, beherbergt es seit 1947 den Rat der Stadt. Ein anderes „Highlight“ dieser Stadt ist die Kathedrale Buen Pastor im Stadtzentrum. Von ihrem 75 Meter hohen Turm hat man einen grandiosen Blick über die gesamte Stadt.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Paläste Palacio Miramar und Palacio de Aiete. Ein garantiert unvergessliches Ereignis ist das seit 1953 jährlich stattfindende Internationale Film Festival in San Sebastián, bei dem man unter Garantie prominenten Schauspielern und Regisseuren begegnet.
Wem das aber zu viel Trubel ist, der kann selbstverständlich lieber am Strand der Bucht „La Concha“ flanieren und dem Fischereihafen einen Besuch abstatten – jeder nach seinem Gusto.

 
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